

In Dubai kennt ihn keiner. Er fährt keinen Rolls Royce, hat nur eine Frau und nicht Falken, sondern Pferde, Schweine und Kühe sind seine Leidenschaft. Er ist nicht superreich, aber er hat ein gutes und regelmäßiges Einkommen. Wie viele andere Landwirte aus der Region baut er Getreide und Ölsaaten für Märka an. Er trägt damit zur Versorgung Deutschlands mit nachhaltig erzeugter Energie bei. Und Märka unterstützt ihn dabei nach Kräften. Als größter Erfassungshändler für die Bioenergie-Wirtschaft bietet Märka hervorragende Konditionen und vor allem Planbarkeit der Einkünfte.
Im Jahr 2011 hat Märka insgesamt 1,3 Mio. Tonnen Getreide und Ölsaaten gehandelt. Der Erfolg gründet sich auf die nach wie vor stabil wachsende Nachfrage seitens der Bioenergie-Industrie. Auch bei Ölsaaten gehören wir zu den bedeutendsten Erfassungshändlern.
Rund um die Produktgruppen Getreide und Ölsaaten haben wir einen Service aufgebaut, der unsere Kunden bei der Produktion und Vermarktung sinnvoll unterstützt. Inzwischen können die Landwirte ihre Ernte an über 90 Standorten in Ostdeutschland (teilweise durch unsere Kooperationspartner) erfassen lassen. Diese dichte Durchdringung ist dem Konzept der regionalen Nähe geschuldet. Der nächste Standort ist von überall schnell erreichbar. So lassen sich die Frachtkosten und die CO2-Emissionen minimieren. Tagsüber werden die Getreide-Lieferungen angenommen und zwischengelagert; nachts dann an die großen Zentrallager zur langfristigen Einlagerung weitergeleitet. Das Fassungsvermögen unseres Lageraums ist enorm; die Kapazität beträgt insgesamt etwa 1,5 Mio. Tonnen zusammen mit unseren Kooperationspartnern.
Gemäß unseres Leitprinzips kaufen wir nur Getreide ein, das nachhaltig produziert wurde, also der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung entspricht. Unter dieser Voraussetzung nimmt Märka alle Qualitätsstufen an, vom Energiegetreide bis zum hochwertigen Brotgetreide für die Lebensmittelproduktion(z. B. Elite-Weizen). Minderwertiges Getreide, welches nicht für die Nahrungsmittelproduktion geeignet ist, wird in den Bioenergieanlagen der VERBIO-Gruppe in Zörbig und Schwedt/O. verarbeitet. Hochwertiges Getreide gibt Märka an Drittmarktteilnehmer in der Lebensmittelproduktion wie Mühlen oder Futtermittelhändler weiter.
Als Spedition ist unsere Schwestergesellschaft, die Trans Märka, für den Transport unserer sämtlichen Güter zuständig. Der Fuhrpark umfasst zur Zeit mehr als 150 LKW. Trans Märka hat gerade die nächste Innovationsstufe erklommen. Die ersten LKW weltweit wurden auf Erdgastauglichkeit umgerüstet. Das ist eine Investition nicht nur in die Zukunft des Fuhrparks, sondern vor allem in die unserer Umwelt.
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